Hilfe bei Gewohnheitsreaktionen wie Einnässen (Enuresis)

Praxen in Hamburg und Münchberg (Oberfranken) · Hypnotherapie

Das nächtliche Einnässen (Enuresis) ist das häufigste chronische Verhaltensproblem, mit dem Kinderärzte konfrontiert sind. In der Mehrzahl der Fälle von Bettnässen nach dem fünften Lebensjahr ist kein ersichtlicher organischer oder psychischer Grund auszumachen und es erscheint sinnvoll, von einer Gewohnheitsreaktion zu sprechen.

Bei der Diagnose wird unterschieden, ob das Kind noch nie längere Zeit trocken war oder nach Monaten oder gar Jahren ohne Probleme wieder angefangen hat, einzunässen. Die Gründe können vielfältig sein:

  • Elterlicher Druck,
  • Verlust des kindlichen Selbstvertrauens,
  • Tod eines Haustiers,
  • Umzug in ein neues Zuhause
  • oder Schwierigkeiten in der Schule.


Gewohnheitsstörungen

Weitere Gewohnheitsstörungen, bei denen Hypnotherapie helfen kann:

  • Haareausreißen
  • Nägelkauen
  • Daumenlutschen
  • Stottern
  • Schlafwandeln
  • Adipositas
  • Tics

Einnässen (Enuresis)

Fallbeispiel

Ein zwölfjähriges Mädchen nässt seit sechs Monaten nachts wieder ein. Scheinbar grundlos. Die Eltern reagieren verständnisvoll, doch das Mädchen ist unglücklich. Die Sechstklässlerin traut sich nicht, bei ihren Freundinnen zu übernachten, will aus Scham an einer geplanten Klassenreise nicht teilnehmen. Die Ärzte finden keine organischen Ursachen. Erst die Hypnotherapie hilft. Diese Therapieform vertraut darauf, dass das Kind über seine Probleme - hier: seine Gewohnheit - am besten Bescheid weiß. In Trance lässt das Mädchen Blase und Gehirn miteinander sprechen, stellt sich vor, wie es nachts den Weg zur Toilette und zum Zimmer zurückfindet und morgens glücklich in einem trockenen Bett aufwacht.

Wie sich herausstellte, war die Familie von einer Stadtwohnung in ein Haus auf dem Land gezogen. Das Mädchen musste den Abschied von Schule und Freundinnen verkraften, der nächtliche Gang zur Toilette führte über ein dunkles Treppenhaus.

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